Meine Arbeitsweise und Strukturen
Meine Arbeit folgt keinem rhetorischen Trend, sondern der Frage, was Rhetorik in anspruchsvollen Führungs-, Gesprächs- und Vortragssituationen leisten muss. Sie folgt einer Denkarchitektur, die Klarheit vor Wirkung stellt und Verantwortung vor Überzeugung.
Das SKL-Prinzip©
Das Prinzip steht für Situation, Komplikation und Lösung. Doch jenseits dieser Struktur ist es vor allem eine Haltung des Denkens.
Das SKL-Prinzip© hilft, Gedanken zu ordnen, Widersprüche sichtbar zu machen und zwischen Gefühl, Fakt und Bewertung zu unterscheiden. Es verlangsamt nicht das Sprechen, sondern vertieft es.
Wer so spricht, argumentiert nicht schärfer - sondern klarer.
Gefühle sind (oft) keine Fakten
Menschen denken und erinnern in Geschichten. Doch nicht jede Geschichte ereignete sich so, wie wir uns erinnern bzw. unsere Gefühle es spiegeln.
Die Erzählphilosophie verbindet erzählendes Sprechen mit prüfendem Denken. Sie nimmt Erfahrungen und Gefühle ernst, ohne sie über Fakten zu stellen.
Sie fragt behutsam, aber konsequent: Was ist erlebt? Was ist ein Gefühl? Und was hält einer Prüfung stand?
So entsteht eine Überprüfung der Gefühle, die berührt, ohne zu verführen und Orientierung gibt, ohne zu belehren.
Werte machen wertvoll
Sprache wirkt immer - ob wir es wollen oder nicht.
Werteorientierte Rhetorik bedeutet für mich, Verantwortung für die Wirkung der eigenen Worte zu übernehmen und Orientierung zu geben, statt zu verführen.
Es geht weniger um Übereinstimmung, sondern um Austausch. Nicht um gemeinsame Positionen, sondern um das gemeinsame Interesse an Klarheit, Urteilsfähigkeit und einem Konsens der trägt. Unterschiedliche Sichtweisen sind ausdrücklich willkommen, weil Denken dort lebendig wird, wo Fragen gestellt, Argumente geprüft und Perspektiven nebeneinander stehen dürfen.
